Brautmode im Wandel der Jahrzehnte

Kate Middleton Brautkleid | Foto: William Murphy / flickr

Neben der perfekt abgestimmten Hochzeitspapeterie ist das Brautkleid eines der zentralen Elemente, auf das die Gäste einer Hochzeitsfeier ihr Augenmerk werfen. Brautmode ist und bleibt auch bei jeder Hochzeitsmesse ein großes Thema, was die vielen Modenschauen dort unterstreichen.

Brautmode im Laufe der Jahrzehnte

Die bekannte Frauenzeitschrift “ELLE” hat auf ihrer Facebook-Seite ein wunderschönes Video veröffentlicht, das die Brautmode im Laufe der Jahrzehnte zeigt:


Welches Jahr ist ihr persönlicher Favorit? Wir freuen uns auf ihre Kommentare unter dem Blogbeitrag bzw. auf unserer Facebookseite!

Historie der Brautmode

Brautmode anno dazumal: Waisenmädchen in Sonntagskleidung (um 1824) aus Geschichte des Königlichen Potsdamschen Militärwaisenhauses von seiner Entstehung bis auf die jetzige Zeit von Anton Wachsmann
Waisenmädchen in Sonntagskleidung (um 1824) aus Geschichte des Königlichen Potsdamschen Militärwaisenhauses von seiner Entstehung bis auf die jetzige Zeit von Anton Wachsmann

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es de facto keinen Unterschied zwischen dem “besten” Kleid der Frau und einem Brautkleid. Damen aus der Mittel- und Unterschicht heirateten bis Anfang des 20. Jahrhunderts im sogenannten “Sonntagskleid”, welches zumeist Schwarz war oder der regionalen Tracht entsprang. Das weiße Brautkleid kam in den 1920er Jahren in Mode und ist heute nicht mehr wegzudenken, auch wenn Damen heute gerne auf andere Farben zurückgreifen.

In Europa dominiert die Farbe Weiß bei der Brautmode, die für die Reinheit und “Unberührtheit” steht. In vielen Gegenden mussten schwangere Frauen schwarze Kleider vor dem Traualtar tragen. Dies hörte sich aber Mitte/Ende des 20. Jahrhunderts dann endgültig auf.

Den Beginn der hellen Farben bei der Brautmode wird übrigens der adligen Maria de’ Medici zugeschrieben, die im Jahr 1600 Heinrich IV. heiratete. Sie trug als eine der ersten Bräute ein eierschalenfarbenes Seidenkleid, welches mit goldenen Ornamenten bestickt war.

Und die Männerwelt?

Wie wir gesehen haben, unterliegt die Brautmode einem großen Wandel. Bei den Herren der Schöpfung sieht das schon nicht mehr ganz so aus. Wir Männer tragen unsere Anzüge oder einen Frack, mal mit Zylinder, mal mit Gilet. Die Schnitte haben sich sicherlich leicht verändert, dennoch findet man heutzutage alle bekannten Arten in den jeweiligen Fachgeschäften. Als Farben trugen wir immer schon Schwarz, Grau oder Dunkelblau. Ab und an sieht man auch weiße bzw. cremefarbene Anzüge.

Bei den Männern gibt es nicht soviele Unterschiede wie bei der Brautmode. Zumindest einen Trend können wir für 2016 herauslesen: Man(n) trägt einen zweiknöpfigen Einreiher in Schwarz oder Dunkelgrau. Auf ein Gilet wird gerne verzichtet, Krawatten stehen höher im Kurs, als die Fliege.

Wie planen sie bei ihrer Hochzeit aufzutreten? Wir freuen uns auf ihre Kommentare und verabschieden uns für heute mit herzlichen Grüßen!

Ihr Alex Januschewsky

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Alex

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Grafik- und Kommunikationsdesigner seit den frühen 1990ern mit deutlichem Hang zur Technik. Deswegen gestalte ich nicht nur unsere Hochzeitskarten, sondern kümmere mich auch um alle technischen Belange von hochzeitseinladungen.de. Und natürlich bin ich auch glücklich verheiratet - seit 1997.

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2 Gedanken zu „Brautmode im Wandel der Jahrzehnte

  1. Dass sich an der Herrenmode zur Hochzeit nicht so viel ändern kann ist offensichtlich wenn auch schade. Hochzeitskrawatten gibt es zwar in etlichen Ausführungen, schmale Krawatten, XXL-Krawatten und so weiter, aber die Auswahl ist neben der Krawatte leider sehr gering. Mir gefällt es, wenn nicht nur ein Einstecktuch, sondern eventuell ganz auf die Krawatte verzichtet und eine Fliege getragen wird. Zumindest zur Hochzeit.

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