5 Ideen für eure freie Trauung

5 Ideen für eure freie Trauung

Eure freie Trauung könnt ihr genauso planen, wie ihr es euch vorstellt. Trotzdem ist im Vorwege ein bissche Planung notwendig, damit auch alles reibungslos abläuft. Wir haben für euch fünf Ideen, wie ihr eure freie Trauung noch schöner gestalten könnt.

Eine freie Trauung ist frei von Staat, Kirche und irgendwelchen Normen. Sie ist völlig frei und individuell. Genau das macht sie auch so schön und romantisch.

1. Trauredner

Im Standesamt und Kirche gibt es vorgegebene Personen, die eure Trauung durchführen. Das können Standesbeamte, Pfarrer oder Pastor sein. Für freie Trauungen gibt es ebenso professionelle Trauredner, die ihr für eure Hochzeit buchen könnt. Mittlerweile gibt es viele Seiten, in denen ihr eine große Auswahl an Traurednern aus eurer Region finden könnt. In mehreren Gespräche mit euch (und Freunden und Familie) erfahren die Profis mehr über euch und flechten die Informationen in ihre Traurede ein.

Eine, wie wir finden, sehr schöne Alternative (die zusätzlich den Geldbeutel schont) ist, die Trauzeremonie von den Trauzeugen oder einem Familienmitglied durchführen zu lassen.

Wenn der Papa die freie Trauung durchführt, wird es besonders emotional.

Diese Menschen kennen euch besonders gut und bringen noch einmal eine ganz andere Emotionalität in die freie Trauung. Wichtig ist natürlich, dass sich die ausgewählte Person oder Personen sich auch mit der Aufgabe wohlfühlen. Habt aber keine Scheu zu fragen, denn für die Meisten wird es eine Ehre sein, euch trauen zu dürfen. Wichtig ist nur, dass ihr euch genau austauscht, wie ihr euch die Trauung vorstellt.

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2. Dresscode

In der Kirche wird (meistens) klassisch in weiß geheiratet. Bei eurer freien Trauung ist es euch völlig überlassen, was ihr tragen wollt. Vom eleganten Hochzeitskleid mit Schleppe und viel Glitzer und klassischen Anzug mit Weste bis zum bunten Sommerkleid und barfuß in Shorts ist alles möglich. Passt euer Hochzeitsoutfit also euren Wünschen und eurer Location an und tragt etwas, in dem ihr euch wohlfühlt und das zu euch passt.

3. Einzug des Brautpaares

Beim klassischen Einzug steht der Bräutigam bereits vorne beim Trauredner und der Brautvater (oder die Brautmutter) geleitet seine Tochter durch die Gäste hindurch zum Bräutigam und übergibt sie diesem.

Zum Altar geführt zu werden, ist auch auf der freien Trauung ein sehr gefühlvoller Moment.

Hier sehen sich Braut und Bräutigam das erste Mal in ihren Hochzeitsoutfits. Das ist oft ein emotionaler Moment, der in diesem Fall mit allen Gästen geteilt werden kann. Damit nichts schief läuft, setzt euch vor der freien Trauung mit allen Beteiligten zusammen, um zu besprechen, wie der Einzug ablaufen soll.

Eine Alternative, die der Braut erlaubt von Anfang an mit dabei zu sein und die Hochzeitsgäste gemeinsam mit dem Bräutigam begrüßen zu können, ist der gemeinsame Einzug. Hier teilt sich das Brautpaar den Moment des ersten Blickkontakts im intimen Kreis zu weit oder mit den engsten Verwandten. Das Ganze kann kurz vor dem Ankommen der Gäste stattfinden und ist durch den kleinen Kreis besonders romantisch. In diesem Fall zieht das Brautpaar gemeinsam nebeneinander gehend ein und tritt auch gemeinsam vor den Trauredner. Plant euch hier im voraus, wie der Ablauf sein soll, damit in diesen wichtigen Momenten keine Missverständnisse aufkommen.

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4. Ringwechsel

Für den Ringwechsel bei der Hochzeit gibt es ziemlich genau drei Möglichkeiten. Ihr könnt die Ringe bei der standesamtlichen Trauung, bei der freien Trauung oder bei allen beiden tauschen. Tauscht ihr die Ringe bei der freien Trauung besprecht mit eurem Trauredner, wann genau der Ringtausch stattfinden soll und holt den Ringträger –– wenn ihr einen habt –– mit ins Boot. Dieser kann sich bei der Trauzeremonie im rechten Moment in Position bringen und einen reibungslosen Ablauf garantieren. Wenn ihr zusätzlich Musik plant, achtet darauf, dass die Dauer des Musikstücks nicht zu lang wird. Nehmt zum Beispiel nur der Refrain aus eurem Lieblingslied, statt dem Stück in der vollen Länge. 

5. Ehegelübde

Bei der kirchlichen Trauung sind Ehegelübde Gang und Gebe.

Persönliche Worte machen das Ehegelübde besonders schön. Dafür muss es nicht lang sein, sondern nur aus dem Herzen kommen.

Bei einer freien Trauung sind sie absolut kein Muss. Sprecht vor der Hochzeit gemeinsam darüber, ob ihr gerne was sagen möchtet oder nicht. Es ist auch nicht schlimm wenn nur eine Person etwas sagt. Nach einem romantischen Hochzeitsantrag mit vielen lieben Worten ist es vielleicht der Partner, der an der Hochzeit gerne noch ein paar Worte sagen möchte.

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Letztendlich ist nur wichtig, dass ihr auf eure Wünsche und Bedürfnisse hört. Eure Hochzeit ist euer Tag, deswegen gestaltet ihn und die freie Trauung auch genau so, wie ihr sie haben wollt. Lasst euch nicht von anderen Menschen beeinflussen und haltet euch nur an eure eigenen Vorstellungen einer perfekten Hochzeit.